Heimkino Leinwand

Die meisten Käufer sind der Meinung, dass die Qualität des Beamers wichtiger ist, als die der Heimkino Leinwand. Daher wird bei dieser meistens gespart. Doch eine qualitativ hochwertige Leinwand macht die Bildqualität des Beamers noch viel besser.

Heimkino Leinwand worauf kommt es an

Durch die Heimkino Leinwand werden die projizierten Bilder in Farben, Kontrast und Helligkeit der bestens abgebildet. Die Auswahl an Leinwände ist enorm, damit Ihnen die Entscheidung leichter fällt, sollten Sie vor und während des Kaufs auf einige Kriterien achten.

Richtige Größe und passenden Ort für die Heimkino Leinwand wählen

Abhängig von den individuellen Räumlichkeiten zuhause, müssen Sie den richtigen Ort für die Heimkino Leinwand finden. Die Bildgröße bestimmen Sie durch den Betrachtungsabstand und die Höhe wird von den Sitzmöbeln bestimmt. Hierzu gibt es sehr viele kreative Möglichkeiten und individuell angepasste Lösungen.

Woran erkennen Sie eine gute Heimkino Leinwand?

Die Hersteller der Leinwände verwenden unterschiedliche Tücher. Zwei Merkmale sind von Bedeutung:

+ Die Heimkino Leinwand sollte einen schmalen, schwarzen Rand besitzen, damit das Bild, wenn es die Leinwand füllt, sehr kontrastreich ist.

+ Der sogenannte Gain-Faktor gibt Auskunft darüber, wie hell das Bild wirkt, wenn Sie direkt davor sitzen. Für das Heimkino beträgt der ideale Gain-Faktor zwischen 0,8 und 1,2. Eine hochwertige zwei Meter breite Leinwand ist schon ab etwa 200 Euro erhältlich.

 

Was ist der Gain-Faktor?

Der Gain-Faktor stellt die Reflexionseigenschaften einer Leinwand dar. Eine Heimkino Leinwand, welche das Licht gleichmäßig in alle Richtungen reflektiert, hat einen Gain-Faktor von 1. Sitzen Sie also in der Mitte, sehen Sie das Bilde genauso gleich hell, als wie, wenn Sie am Rand sitzen würden. Eine Leinwand mit einem hohen Gain-Faktor sammelt das Licht senkrecht zur Leinwand. Die Zuseher in der Mitte sehen das Bild heller, als die Zuschauer die seitlich sitzen.

Die Bildbreite

Die Breite ist eines der wichtigsten Kriterien für die Auswahl einer Heimkino Leinwand. Diese sollte optimal auf die Breite des Beamerbildes abgestimmt sein.Dafür muss der Beamer exakt in der Entfernung vor der Wand aufgestellt werden, in der er später von der Leinwand entfernt ist. Somit ist das Bild maximal ausgezogen und Sie können die Breite messen. Es empfiehlt sich eine etwas breitere Heimkino Leinwand zu kaufen. Denn die schwarz gefärbte Maskierung am Rand misst bei den meisten Leinwänden drei bis fünf Zentimeter und verbessert das Kontrastverhältnis der projizierten Bilder. Darüber hinaus ist der Beamer-Kasten, in den die Heimkino Leinwand eingerollt wird, in etwa zwanzig bis dreißig Zentimeter breiter als die Leinwand. Dieser Platz sollte beim Aufstellen der Leinwand verfügbar sein.

Das Bildformat

Die gängigsten Bildformate sind 1 : 1, 4 : 3 und 16 : 9. Selbstverständlich ist es auch möglich eine Heimkino Leinwand im 4 : 3 Format zu kaufen. Die Projektionsfläche ist sehr wichtig, damit die Leinwand im Verhältnis zum Sitzabstand die richtige Größe hat.

Elektrische und manuelle Aufrollung

Ganz nach individueller Vorliebe können Sie zwischen einer Heimkino Leinwand auswählen, die per Hand aufgerollt wird oder ein Modell, dass sich elektrisch ein- und ausrollen lässt.Natürlich ist eine Heimkino Leinwand mit eingebautem elektrischen Motor, die auf Knopfdruck runter und hochfährt, sehr bequem. Die praktischen elektrischen Leinwände sind im Vergleich zu manuell bedienbaren Modellen nicht viel teurer.

Verschiedene Typen von Leinwänden

Heimkino LeinwandDie Rolloleinwand

Diese Heimkino Leinwand lässt sich, wie es der Name schon verrät aufrollen. Sie haben die Möglichkeit den Kasten mit der Rolle an einer Decke oder an einer Wand zu montieren. Hinter der Leinwand kann ohne Schwierigkeiten ein Bild hängen oder ein Regal vorhanden sein. Eine mechanische Rolloleinwand ziehen Sie per Hand auf. Beim Kauf ist darauf zu achten, dass das Tuch schwer ist, damit es keine Wellen wirft.

Eine elektrische Leinwand

Aus der Rollo-Leinwand hat sich die elektrische Heimkino Leinwand weiter entwickelt.
Im Gegensatz zur Rollo-Leinwand mit manuellem Aus- und Einzug kommt bei dem elektrischen Modell ein leistungsstarker Elektromotor zum Einsatz, der bequem mittels Schalter, Fernbedienung oder automatisch gesteuert wird. Die Technik ist dasselbe Prinzip, wie bei einer elektrischen Jalousie. Auch die elektrische Heimkino Leinwand benötigt einen Rollkasten, der an der Decke oder Wand befestigt werden kann. Es besteht auch die Möglichkeit diese Leinwand unsichtbar in die Decke zu integrieren und somit eine perfekte Integration in den Wohnraum zu erlangen. Die elektrische Leinwand stört auch nicht, wenn sie nicht in Verwendung ist und erlaubt eine große Bildbreite und besteht aus hochwertigen Materialien. Aus diesem Grund ist sie sehr beliebt und wird bevorzugt gekauft.

Die Rahmenleinwand

Die klassische Rahmenleinwand ist ebenfalls eine hochwertigen Lösung, um ein Kino-authentisches Erlebnis in den eigenen vier Wänden zu genießen, da auch in den Kinos Rahmenleinwände zum Einsatz kommen. Die kleinere Variante wird wie ein Bild an die Wand gehängt und vermittelt Kino-Atmosphäre. Diese Art der Heimkino Leinwand bietet ein optimales projiziertes Bild. Der Rahmen der Heimkino Leinwand ist aus schwarzem Filz gefertigt und verschlingt das Licht sehr gut, sodass eine perfekte Einfassung des Bildes gewährleisten ist. Der Effekt ist vergleichbar mit einem Passepartout von einer sehr guten Bildrahmung. Professionelle Modelle können sich mittel Knopfdruck auf das Format des projizierten Filmes anpassen. Die Rahmenleinwand hat nur einen kleinen Nachteil. Bei Bedarf können Sie diese Art der Heimkino Leinwand nicht verschwinden lassen. Aus diesem Grund eignet sie sich zur Befestigung im heimischen Wohnzimmer in der Regel eher nicht, außer, wenn Sie das dauerhaft weiße Bild an der Wand nicht stört.

Die Materialien

Eine preiswerte Heimkino Leinwand ist aus PVC-Kunststoff gefertigt. Das Material Kunststoff hat den Vorteil, dass es beim Kauf glatt ist. Doch es gilt zu beachten, dass sich einige Monate später Falten bilden können, die das schöne Bild sehr beeinträchtigen. Anders sieht dies bei Gewebe-Material aus. Es muss erst eine Weile aushängen, damit es glatt wird. Einmal glatt, bleibt es dann aber mehr als zehn Jahre auch so. Moderne Leinwand-Gewebe setzen sich aus Kohlefasern und Glasfasern zusammen. Eine sehr große Heimkino Leinwand ist mit Stahlfasern versehen. Es gibt auch wenige Modelle, die über Naturfasern verfügen. Diese werden hauptsächlich aus gesundheitlichen Gründen eingesetzt. Die Rückseite des Gewebes muss schwarz gefärbt sein, damit der Hintergrund nicht durchscheinen kann. Darüber hinaus empfiehlt sich im nicht abgedunkelten Wohnzimmer ein Gain-Tuch. Bei geschlossenen Rollläden ist ein matt weißes Tuch, welches nicht spiegelt optimal.

Fazit

Egal, für welche Heimkino Leinwand Sie sich entscheiden, sind die Hürden der Auswahl und der Installation erst einmal bewältigt, steht dem Kinospaß im Großformat nichts mehr im Wege. Eine gute Heimkino Leinwand funktioniert zuverlässig ohne Probleme und bietet Ihnen eine bestmögliche Bildqualität für viele Jahre.